Donnerstag, 16. Oktober 2014

Erläuterung von Belogen und Vertrauen Teil 1

Sie würgte mich gleich ab und sagte gleich Nein, es sei endgültig, was auch immer das bedeuten mag - das Ende einer Gültigkeit - ein vorprogrammiertes Ablaufdatum, wenn sich gedankliche und emotionale Dinge in den Weg stellen und man selbst nicht mehr die Courage hat Verantwortung für sein Empfinden in gewissen Situationen/Erlebnissen zu nehmen. Aber ich akzeptierte ihre Entscheidung aus Liebe zu ihr.
Wie ich das schrieb, ging ich gerade ein Konstrukt von Wut & Angst, durch, dass mein sein, meine Veränderung für nichts gewesen sei, mit dem Glauben, dass sich meine damalige Partnerin einen Scheiß darum kümmerte, wie es in unsere Beziehung lief und das ihr Festhalten an alten gewohnten Einstellungen, dass Ende unserer Zweisamkeit bedeutete. So zu sagen wollte ich ihr die Schuld zuweisen anstatt selbst die Verantwortung für mein Empfinden zu übernehmen und mich darauf hin sofort neu auszurichten. Jeder muß für sich bereit sein sich zu erkennen und bereit sein sich zu verändern und dafür trifft keinen Schuld - es ist alles nur ein Lernprozess den wir selbst bestimmen - jeder nach seinem Tempo.

Mir war von Anfang an klar, dass es das Schlußmachen nicht wirklich gibt, da, wenn ich eine Entscheidung treffe, etwas anzugehen, egal ob es eine Partnerschaft ist, ein Haus zu bauen .... dann ziehe ich das durch. Alle Schwierigkeiten die auftauchen, etwas zu perfektionieren, es harmonisch zu gestalten sind abhängig von meiner gedanklichen sowie auch emotionalen Haltung zu einem Menschen / Situation / Ding und im laufe der Zeit, können wir neue erschaffen, wenn man nicht achtsam ist und sich für Selbst-Veränderung ein Fundament geschaffen hat.

Ich hab mir selbst des öfteren erlaubt, die letzte Beziehung, Partnerin, Situationen davon & mich selbst, ach was sag ich, all meine Beziehungen, es waren nicht viele aber trotzdem sammelte sich was an, mit gewissen Urteilen in mir zu behaften und vieles davon war einfach nur kopiert wie man es vom Fernsehn kennt. Und als ich mir wirklich Zeit nahm und meine Urteile langsam ablegte merkte ich auch, dass ich wieder glücklicher und zufriedener wurde in ihrem Beisein.

Obwohl Schlußmachen für mich nicht existiert, hat diese Entscheidung von meiner Ex-Partnerin Verhaltens- & Gedankenmuster hervorgebracht und mich ziehmlich berührt und ich will nicht sagen, dass alles schon aufgearbeitet ist. Ich erlaubte mir das Wort & die Situation Schlußmachen mit Trauer, dann mit Wut um die Trauer, die schwäche zu unterdrücken, in mir zu definieren. Die Basis von Trauer & Wut war Verlustangst - Angst sie zu verlieren obwohl ich sie nie besaß.....

Aus dem starken zornigen Ego heraus, machte ich ihr Vorwürfe, dass ich in ihrer tiefsten Zeit gut genug für sie war und jetzt wo es ihr besser/stabiler geht, kann ich mich schleichen / bin nichts mehr Wert. Ich war zu beginn sogar zu Stolz, dass ich mich von ihr nach Hause bringen lassen wollte - ich wollte fast 10km zu Fuß gehen - was für eine Arroganz.

Nach ein paar Schritten klärte ich für mich dieses unreife Verhalten, denn ich besinnte mich auf den wahren Wert des Lebens - Aufrichtig, in gleicher Augenhöhe, in wahrer Liebe hier zu stehen, es nicht so ernst zu sehn, denn das Leben kann ein Spiel sein aber nur wenn ein jeder es so Gestaltet und es beginnt halt nun mal bei einem selbst - die Muster gelöscht und dann rief ich sie an und es war doch eine zum Teil lustige heimfahrt.

So, Courage, mmmh .... Man braucht Mut um Selbst-Verantwortung für sein Empfinden zu nehmen und nicht den anderen für seine Art & Weise zu beurteilen, den im Endeffekt beurteilt man nicht den anderen sondern sich selbst - das was man an sich selbst nicht akzeptiert - man braucht Mut, sein Empfinden zu hinterfragen und die bloße Wahrheit, dass man sich selbst damit Einschränkt und man braucht auch Mut um diese Einschränken loszulassen.

Das positive/starke Ego will immer glauben, dass es Richtig liegt und somit gesteht man sich selten was ein. Das negative / schwache Ego kommt dann, wenn der Körper nicht mehr kann - Schuldgefühle, Selbstzweifel - so lange es positive Muster gibt, werden früher oder später auch die negativen zum vorschein kommen. Psychische sowie auch physische Störungen treten auf, obwohl physische Störungen auch auftreten können, wenn man zB. tiefverankerte Verhaltensmuster korrigiert, weil sie schon einen immensen Einfluß auf die körperliche Struktur hatten.

Z.B. ein gestriger Fall von mir. Ich saß am Computer und ein Gedanke kam hoch - Ich wünsche mir einen neuen Partner & wollte mich gleich bei einer Internet Singelbörse anmelden, tat ich aber nicht.
Warum dieser Wunschgedanke? Dieser Wunsch zeigte mir ein Selbst-Empfinden von Unvollkommenheit - Fakt ist ich bin Vollkommen als physisches Lebewese. Dieser Wunsch kam aus einer tieferliegenden Dimension, die mit Angst vor der Einsamkeit verknüpft war und hier sehe ich auch das der positive Wunsch mit einem Menschen Zeit zu verbringen auch einen negativen Part beinhaltet und immer mitschwingt also müßen beide korrigiert werden um dies nicht mehr zu empfinden.

Teil 2 folgt ....



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